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Im Zusammenhang mit Digitalisierungs-, Expansions- und Investitionsvorhaben in Polen stehen deutsche Unternehmen regelmäßig vor der Aufgabe, strategische Entscheidungen mit rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen. Förderprogramme spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle, da sie Investitionen ermöglichen, die aus eigener Kraft häufig nur mit erheblichem Risiko realisierbar wären. Die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer begleitet Unternehmen im Rahmen ihrer Beratungsmarke AHK TECH nach dem Prinzip "One-Step-Shop" ganzheitlich bei solchen Vorhaben. Neben der praxisnahen Unterstützung beim Markteintritt, beim Standortaufbau und bei der Unternehmensgründung sehen wir es als unseren klaren Anspruch, Unternehmen auch strukturiert im Bereich öffentlicher Förderinstrumente zu beraten, Förderfähigkeit realistisch zu bewerten und den Zugang zu geeigneten nationalen und europäischen Programmen gezielt zu eröffnen. Der nachfolgende Beitrag gibt einen systematischen Überblick über den Förderwettbewerb Dig.IT und ordnet dessen praktische Relevanz für produzierende Unternehmen und industrielle Dienstleister ein. Das nachfolgende interaktive Inhaltsverzeichnis ermöglicht Ihnen, unseren Artikel auf dieser Unterseite automatisch zu dem für Sie interessierenden Absatz zu scrollen:
850.000 PLN für eine grundlegende Veränderung der Unternehmenspraxis
Förderfähige Kosten im Rahmen von Dig.IT – obligatorische und fakultative Positionen
Dig.IT erfolgreich meistern – mit strategischer Begleitung vor Ort
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Die digitale Transformation in der Industrie entwickelt sich zunehmend von einer strategischen Option zu einer unternehmerischen Notwendigkeit. Für viele Unternehmen liegt die zentrale Hürde dabei nicht im Mangel an Ideen, sondern im Umfang der erforderlichen Investitionen sowie im Risiko ihrer Umsetzung. Der Förderwettbewerb Dig.IT setzt genau an diesem Punkt der Unternehmensentwicklung an. Er eröffnet die Möglichkeit, digitale Technologien zu finanzieren, die nicht lediglich als ergänzendes Instrument dienen, sondern die Arbeitsweise des Unternehmens, seine Prozesse, sein Leistungsportfolio und seine Organisationsstruktur nachhaltig verändern.
Jedes im Rahmen des Wettbewerbs Dig.IT umgesetzte Projekt muss obligatorische Kostenpositionen enthalten. Dazu zählen insbesondere die Anschaffung digitaler Technologien – sowohl im Eigentum als auch in Form von Lizenzen – sowie die Beauftragung individuell entwickelter Softwarelösungen, die speziell für die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens erstellt werden.
Die eingeführten digitalen Technologien müssen der Optimierung oder der Umsetzung konkreter betrieblicher Prozesse dienen. Sie können unter anderem Produktionsprozesse, Logistik, Finanz- und Verwaltungsabläufe, Vertrieb, Kundenbeziehungsmanagement, Ressourcensteuerung des Unternehmens sowie den Bereich der Cyber- und Datensicherheit unterstützen.
Darüber hinaus sieht das Programm die Möglichkeit vor, auch fakultative Kosten zu fördern, sofern diese den tatsächlichen betrieblichen Erfordernissen entsprechen. Unternehmen können eine Förderung für die Anschaffung von Anlagevermögen und Verbrauchsmaterialien beantragen sowie für Schulungen der Mitarbeitenden zur Entwicklung digitaler Kompetenzen.
Zu beachten ist, dass das geförderte Projekt zu messbaren Veränderungen in der Geschäftstätigkeit des Unternehmens führen muss. Diese können sich etwa in der Entwicklung eines neuen, marktfähigen Produkts, in der Effizienzsteigerung bestehender Prozesse oder in einer grundlegenden Veränderung der organisatorischen Abläufe und des operativen Geschäftsmodells niederschlagen.
Adressaten des Förderprogramms Dig.IT sind Unternehmen, deren Haupttätigkeit im Bereich der industriellen Verarbeitung liegt. Unter Verarbeitung ist dabei die physische oder chemische Umwandlung von Rohstoffen, Materialien oder Halbfertigprodukten unter Einsatz eigener Ressourcen zu verstehen. Förderfähig ist ebenso die Verarbeitung im Rahmen von Unteraufträgen für andere Unternehmen.
Zudem können auch Unternehmen antragsberechtigt sein, die keine materiellen Güter herstellen, sondern produktionsnahe Dienstleistungen erbringen. Hierzu zählen insbesondere Reparatur-, Wartungs- und Instandhaltungsleistungen sowie verschiedene Formen der technischen Bearbeitung.
Antragstellende Unternehmen müssen mindestens fünf abgeschlossene Geschäftsjahre vorweisen können und über einen noch nicht ausgeschöpften De-minimis-Beihilferahmen verfügen. Eine weitere zentrale Voraussetzung ist eine gute finanzielle Situation des Unternehmens. Im Rahmen der Antragsprüfung werden insbesondere die Nettoumsatzrendite, die Quick Ratio sowie der Gesamtschuldenstand analysiert.
Dig.IT ist Teil der EU-Förderprogramme für eine moderne Wirtschaft und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen aus dem industriellen Sektor sowie aus dem Bereich produktionsnaher Dienstleistungen. Das Gesamtbudget des Wettbewerbs beläuft sich auf 20 Mio. PLN.
Die Förderung umfasst förderfähige Kosten und kann bis zu 50 % ihres Wertes betragen. Die Unterstützung wird in Form einer De-minimis-Beihilfe gewährt. Die Auszahlung erfolgt einmalig als Erstattung der tatsächlich angefallenen Kosten.
Der Mindestförderbetrag liegt bei 150.000 PLN, während der maximale Förderbetrag 850.000 PLN erreichen kann. Bei der Bewertung der Anträge werden die in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erzielten Nettoumsätze berücksichtigt. Die Höhe der Förderung darf dabei 30 % dieser Umsätze nicht überschreiten.
Der nächste Antragsaufruf im Rahmen des Wettbewerbs Dig.IT beginnt am 1. Juni 2026.
Dig.IT richtet sich nicht an Unternehmen, die lediglich ein weiteres IT-System anschaffen möchten. Ziel des Programms ist die Umsetzung einer dauerhaften, strukturellen Veränderung der Unternehmenspraxis, die sich konkret auf Produkte, Prozesse oder Führungs- und Organisationsmodelle auswirkt. Aus diesem Grund kommt der sorgfältigen Projektplanung, der angemessenen Auswahl der Technologien sowie ihrer konsequenten Verknüpfung mit klar definierten unternehmerischen Zielen eine entscheidende Bedeutung zu.
Für Unternehmen, die den Wettbewerb Dig.IT strategisch und bewusst nutzen, kann das Programm zu einem Impuls werden, interne Prozesse nachhaltig zu ordnen und einen Entwicklungsschritt zu realisieren, der ohne externe Förderung nur schwer umsetzbar wäre.
Die erfolgreiche Teilnahme am Förderwettbewerb Dig.IT setzt nicht nur ein technologisch schlüssiges Projektkonzept voraus, sondern vor allem eine realistische Einschätzung der Förderlogik, der formalen Anforderungen sowie der tatsächlichen Bewilligungspraxis. Gerade bei Programmen wie Dig.IT, deren Ziel nicht die bloße Anschaffung von IT-Lösungen, sondern eine nachhaltige Veränderung von Prozessen, Organisationsstrukturen und Geschäftsmodellen ist, entscheidet die Qualität der Projektstrukturierung maßgeblich über den Erfolg des Antrags.
Im Rahmen unserer Tätigkeit im Bereich öffentlicher Förderinstrumente stützen wir uns auf die Zusammenarbeit mit einer Expertin, die strategisches Verständnis für Förderlogiken mit ausgeprägter Umsetzungskompetenz verbindet. Frau Dr. Anna Kowalczyk-Sadowska verfügt über langjährige Erfahrung in der Konzeption und Durchführung anspruchsvoller Förderprojekte auf nationaler und europäischer Ebene in Polen. Ihre Stärke liegt insbesondere in der präzisen Strukturierung von Vorhaben sowie in der sicheren Navigation durch komplexe administrative Verfahren. Von zentraler Bedeutung ist dabei ihre unmittelbare Verankerung in den regionalen Förder- und Verwaltungsstrukturen. Gerade im Rahmen des Wettbewerbs Dig.IT erlaubt diese Nähe zu den zuständigen Institutionen eine belastbare Einschätzung der tatsächlichen Fördervoraussetzungen, der angemessenen Projektparameter und der realistischen Erfolgsaussichten und ermöglicht zugleich eine zielgerichtete Abstimmung im gesamten Antragsprozess.
Deutsche Manager und Entscheidungsträger, die eine Teilnahme am Förderwettbewerb Dig.IT in Erwägung ziehen und ihre Digitalisierungs- oder Transformationsvorhaben in Polen strategisch und förderkonform aufsetzen möchten, können sich daher vertrauensvoll an Frau Dr. Anna Kowalczyk-Sadowska wenden. Sie steht Interessenten für eine fundierte Erstbewertung des Projekts, für die Einschätzung der Förderchancen sowie für die strukturierte Vorbereitung eines Antrags zur Verfügung.
Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine individuelle rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Über die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer besteht jedoch die Möglichkeit, eine kostenfreie Online-Erstberatung zu vereinbaren, um ein konkretes Vorhaben im Hinblick auf den Wettbewerb Dig.IT sowie mögliche Förderoptionen unverbindlich zu besprechen.
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